Revolution 1848/49

 

Die Revolution begann am 23. Februar 1848 mit den Aufständen in Paris, welche am 13. März Wien und drei Tage später schließlich auch Berlin erreichten. 

Die Aufständischen forderten dabei den deutschen Nationalstaat, eine neue Verfassung und liberale Rechte, wobei letztere tatsächlich in einigen deutschen Staaten umgesetzt wurden.

Am 18. Mai 1848 bildete sich in Frankfurt das Paulskirchen-Parlament, dessen 600 Mitglieder durch freie, gleiche und allgemeine Wahlen bestimmt worden waren, um die Märzforderungen durchzusetzen.

Dabei sollten die Parlamentarier über die Größe des Deutschen Reiches, die Art des Wahlrechtes und das zukünftige Staatsoberhaupt entscheiden. In der Verfassung von 1849 stand die kleindeutsche Lösung ohne Österreich, ein allgemeines Wahlrecht und ein Monarch – den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. – als Staatsoberhaupt fest.Dieser jedoch machte den Revolutionären einen Strich durch die Rechnung, indem er die deutsche Kaiserkrone ablehnte.

Daraufhin wurde das Paulskirchen-Parlament nach und nach aufgelöst. Auch ein Versuch der radikalen Demokraten, ein Rumpfparlament in Stuttgart zu bilden, wurde niedergeschlagen. 

Die Verfassung von 1849 trat nie in Kraft und somit entstand auch kein deutscher Nationalstaat. Lediglich hatten alle deutschen Staaten von nun an eine Verfassung mit Grundrechten und die Bürger durften im Staat mitbestimmen.

 

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Autoren: Carolin Kästner, Leoni Hampel