Verträge

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag

Der Vertrag wurde zwischen BRD und DDR –die Zwei – und Frankreich, Sowjetunion, Großbritannien und den USA – die Vier – am 12. September 1990 geschlossen und beseitigte endgültig die Nachkriegsordnung. Der Vertrag sollte maßgeblich zum Frieden in Europa beitragen, so stand darin, dass das vereinte Deutschland alle Landesgrenzen anerkennt und keinerlei Gebietsansprüche erheben wird. Außerdem erklärte Deutschland damit, auf  atomare, biologische und chemische Waffen zu verzichten und die deutschen Streitkräfte auf 370.000 Mann zu beschränken. Sowjetische Truppen worden zudem bis Ende 1994 aus dem Gebiet der ehemaligen DDR, auf dem auch keine Atomwaffen und ausländische Truppen mehr stationiert werden dürfen, abgezogen. Die Siegermächte des zweiten Weltkrieges gaben dem wiedervereinten Deutschland schließlich auch seine volle Souveränität über innere und äußere Angelegenheiten zurück.