Rolle Wilhelm Piecks

 

Friedrich Wilhelm Reinhold Pieck

pieck

 

  • * 3. Januar 1876 in Guben; † 7. September 1960 in Berlin
  • seit 1895 in der SPD
  • 1907/08 Besuch der zentralen Parteischule der SPD in Berlin → Lehrer: Rosa Luxemburg und Franz Mehring
  • Erster Weltkrieg: Teilnahme an Konferenzen linker Sozialdemokraten; entschiedener Gegner der Politik des „Burgfriedens“
  • 1915 Kriegsdienst → seitdem Antikriegspropaganda (beinahe dafür verurteilt)
  • seit 1918 Mitglied der KPD
  • Bekanntschaft mit Lenin (mit Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale in Moskau tätig)
  • 1925 Vorsitzender der „Roten Hilfe Deutschlands“ → Beitritt aller „klassenbewussten“ Arbeiter (Grundlage: Marxismus/Leninismus) → russischer Politik zugeneigt
  • 1928 in den Reichstag gewählt
  • emigrierte 1933 nach Frankreich und ging von dort in die UdSSR
  • 1943 Mitbegründern des Nationalkomitees „Freies Deutschland“ → gegründet von Stalin, um Widerstand der Deutschen gegen NS-Regime zu fördern
  • 1945 Vorsitzender der KPD
  • 1946-54 mit Otto Grotewohl Vorsitzender der SED
  • 1949-60 Präsident der DDR
  • einziger Präsident der DDR

 

► einziger Präsident der DDR (5 Tage nach seinem Tod wurde dieses Amt abgeschafft)

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Bildquelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Pieck#/media/File:Fotothek_df_roe-neg_0002793_004_Portrait_Wilhelm_Piecks_im_Publikum_der_Bachfeier.jpg